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Thermostate - der Unterschied zwischen Hysterese-Temperaturregelung und PI-Regelung.

Thermostate werden zur Temperaturregelung verwendet. Je nach Art des Thermostats gibt es jedoch mehrere Möglichkeiten, die Temperatur zu regeln. Die gebräuchlichste ist die Regelung durch Hysterese. Intelligenter ist die PI-Regelung, die Temperaturen mit geringeren Schwankungen regeln und "vorhersagen" kann, wie die Wärmequelle geschaltet werden muss.

15.1.2024

Die Hystereseregelung ist die einfachste und am häufigsten verwendete Methode für Thermostate. Bei dieser Regelung werden zwei Temperaturwerte festgelegt - ein oberer und ein unterer Grenzwert. Wenn die Temperatur den oberen Grenzwert erreicht, schaltet sich der Thermostat aus, wenn die Temperatur unter den unteren Grenzwert fällt, schaltet er sich ein. Dadurch wird der Thermostat zyklisch ein- und ausgeschaltet. Der Hysteresewert bestimmt die Differenz zwischen dem oberen und dem unteren Grenzwert, die für eine stabile Regelung erforderlich ist. Bei der Hystereseregelung werden in der Regel Relais verwendet, um den Thermostat ein- und auszuschalten.

Die PI-Temperaturregelung hingegen ist eine ausgefeiltere Methode, die in fortschrittlicheren Thermostaten eingesetzt wird. Die PI-Regelung kombiniert zwei grundlegende Komponenten - Proportionalität und Integration. Der proportionale Teil kümmert sich um die unmittelbare Reaktion auf Temperaturänderungen und weist dem Thermostat mehr oder weniger Heiz- oder Kühlleistung zu. Der integrale Teil überwacht die Dauer der Abweichung von der gewünschten Temperatur und dient dazu, ständige Abweichungen zu beseitigen. Dies ermöglicht eine noch präzisere Temperaturregelung.

Die PI-Regelung wird häufig in elektronischen Thermostaten mit Mikroprozessoren eingesetzt, die Berechnungen durchführen und die Regelparameter adaptiv anpassen können. Dies ermöglicht eine genauere und stabilere Temperaturregelung als die Hystereseregelung.

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